Ein richtiger Mann sein und Frauen natürlich anziehen – ohne Tricks und Taktiken

Wie werde ich ein richtiger Mann?

Wer jemals Konflikte mit seiner Herzensdame hatte, weiß, dass es ungemütlich werden kann. Doch vielleicht ging es schief, weil Du keine stimmige Persönlichkeit hattest, sondern eine Rolle gespielt hast. Schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit können einen Mann dazu bewegen, vom Softie zum Macho zu mutieren.

Eine weitere schlechte Erfahrung kann Dich nur dann zum richtigen Mann machen, wenn Du dieses Erlebnis mit der nötigen Selbsterkenntnis und Selbstkritik verarbeitest. Wenn Du trotz aller Bemühungen um diese Dame durch einen männlichen Vollpfosten ersetzt wurdest, solltest Du ein paar Fragen an Dich selbst haben. Sei ein echter Mann und trau Dich endlich, Deine inneren und äußeren Qualitäten zu entwickeln!

 

Männlicher werden

 

Sei authentisch. Du besitzt bereits das genetische Fundament, ein Mann zu sein. Was Dir noch fehlt, ist aber augenscheinlich das richtige Selbstverständnis.

Ein richtiger Mann ist vor allem ein echter Mann. Echt ist hier im Sinne von „authentisch“ und „unverfälscht“ gemeint, nicht im Sinne von „mackerhaft“ und „machomäßig“.

Männlich zu sein, verlangt keine männlichen Klischee-Attribute wie Krawattennadel und Kreissäge. Ein richtiger Mann kann auch ein Künstlertyp sein. Wichtig ist, dass er sich selbst kennt und sein „Yang“ lebt. Das „Yang-Zeichen symbolisiert in der chinesischen Symbolik das Männliche. Es stellt die treibende Kraft und Aktivität dar.

Im Gegensatz dazu steht das weibliche „Yin“-Symbol eher für Eigenschaften wie „rezeptiv“ und „empfangend“. Beide zusammen ergeben ein stimmiges Ganzes, im Idealfall eine perfekte Ergänzung zueinander. Der Mann hat einige weibliche Eigenschaften in sich. Diese möchte er oft nicht leben, weil er ein richtiger Mann sein möchte. Erzieherische Mama-Sätze wie „Männer weinen nicht“ haben viele Kerle aus ihrer Emotionalität entfernt. Als Ehemann wählt eine kluge Frau keinen Mann, der sie mies behandelt oder mit Macho-Allüren langweilt. Ein Chauvi mag sich für einen richtigen Mann halten. In Wahrheit ist er aber nur ein halber Kerl, der sich doppelt wichtig nimmt. Ein richtiger Mann kann sich seine Ganzheit erlauben.

 

 

Eine Welt ohne Männer?

Eine Welt ohne Männer ist undenkbar. Ohne Fortpflanzung und den männlichen Samen könnte das Leben nicht weitergehen. Doch bei allem Drang, seinen Samen in fruchtbare Erde zu pflanzen, vergessen Männer oft, dass es im Leben um viel mehr geht.

Ein richtiger Mann erfüllt seinen Daseinszweck, wenn er aktiv ist. Von ihm geht die Initiative aus, wenn es an die Eroberung einer Frau geht. Doch wenn ein vorgeblich richtiger Mann eine Frau als „hardcore bitch“, Modepüppchen oder Zicke wahrnimmt, müht er sich kaum ab. Dabei kann die männliche Sichtweise auf den weiblichen Gegenpol äußerst subjektiv eingefärbt sein, weil man eben doch kein richtiger Mann ist.

Männer sehen Frauen oft durch eine stark gefärbte Brille. Vielleicht fürchtet mancher Mann weibliche Emotionalität, Spontaneität und Irrationalität. Ein richtiger Mann sieht in Frauen etwas, was es zu enträtseln gilt. Die spannende Frage ist doch: Warum lehnt ein Mann die weibliche Emotionalität und Irrationalität so ab?

Außerdem musst Du Dich fragen: Warum nimmt ein Mann manche Dame so wahr und ein anderer ganz anders? Kann es etwas damit zu tun haben, dass nur ein richtiger Mann einen vermeintlichen Eisberg zum Schmelzen bringen kann?

Das Gesetz der Resonanz besagt, dass man nur das zum Klingen bringen kann, was man selbst ausstrahlt. Ein richtiger Mann erlaubt einer Frau, ganz sie selbst zu sein. Sie kann ihm vertrauen und er nimmt sie als das wahr, was sie ist. Sie benötigt gegenüber einem richtigen Mann keine Schutzmechanismen.

Ein richtiger Mann befasst sich mit seinem Gegenüber. Er erkennt, dass jede Frau ein Individuum ist. Ein richtiger Mann steckt Frauen nicht in eine Schublade. Er begreift, dass auch Frauen durch Erfahrungen und Erlebnisse geprägt werden. Frauen entsprechen nicht dem Klischee, das ihnen oft zugeschrieben wird. Ein richtiger Mann spricht in einer Frau das Weibliche schlechthin an. Er fährt nicht auf männliches Klischeedenken ab.

 

Auch Frauen können ihren Mann stehen

So wie der Mann weibliche Elemente in sich trägt, kann eine Frau ihre männlichen Aspekte zeigen, wenn sie dumm von der Seite angesprochen wird. Willst Du wissen, was ein richtiger Mann für Qualitäten benötigt, solltest Du jenseits allen Macho-Gehabes und Klischee-Denkens bleiben. Ein richtiger Mann braucht solche Attitüden nicht. Er ruht selbstbewusst in seiner Männlichkeit, ohne damit protzen zu müssen. Er sucht Beziehungen auf Augenhöhe, statt einer Frau zeigen zu wollen, wo es langgeht.

Ein richtiger Mann respektiert das Anders-Sein der Frau, ohne sich selbst geschmälert oder in seiner Männlichkeit angegriffen zu fühlen. Ein richtiger Mann ist sich bewusst, dass Frauen ihn spiegeln. Sie reagieren auf ihn so, wie er auf sie zugeht. Ein richtiger Mann fühlt sich Frauen weder überlegen noch unterlegen.

Er weiß, dass sie im Haushalt, in der Kindererziehung und häufig auch im Beruf ihren Mann stehen. Das verlangt exakt so viel Interesse und Anerkennung wie umgekehrt. Oft erweist sich aber, dass die Interessen und Leistungen von Frauen als minderwertig angesehen werden. Eine ellenlange Geschichte davon findet man in der behaupteten Dominanz des Mannes in buddhistischen Klöstern ebenso wieder wie im modernen Management-Alltag. Ein richtiger Mann – sei es ein Mönch oder ein Manager – kann eine Frau als gleichberechtigt neben sich stehen lassen.

Frauen nehmen die Führung eines Mannes nur dann an, wenn sie nicht in Dominanzverhalten ausartet, sondern sich als Unterstützungsarbeit versteht. Du bist bereits per Geburtsrecht ein richtiger Mann. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass Dir damit auch die Rechte des Stärkeren mitgegeben wurden. Du verkörperst das männliche Element, auch ohne dass Du Menschen zu Lakaien abstempelst oder Frauen weit unter Dir angesiedelt siehst.

Man könnte mit Michelangelo sagen, dass Du einfach alles, was Du an Männlichkeit in Dir angelegt findest, freilegen musst – so wie Michelangelo aus einem Marmorblock mit dem Meißel eine Statue freilegte, die sich in seinen Augen darin verbarg. Du bist ein richtiger Mann, wenn Du die männliche Essenz in Dir befreien und sichtbar machen kannst.

 

„Meine männliche Essenz befreien?“

Das klingt simpel, ist es aber nicht. Dein Blick auf Dich selbst ist von zahlreichen Instanzen geprägt worden, die Dir gesagt haben, was ein richtiger Mann ist.

Dank gesellschaftlicher Konditionierungen, medialer Meinungsmache und Diktaten des Zeitgeistes glaubst Du bereits zu wissen, was ein richtiger Mann ist. Mit diesem Rankgerüst bewaffnet, hast Du Deine Persönlichkeit entsprechend ausgerichtet. Du hast vielleicht erlebt, dass Männer pauschal für Kriege, Aggression, Profilneurosen, Frauenfeindlichkeit etc. verantwortlich gemacht werden.

Du hast diesen Blick auf alles Männliche vielleicht unbewusst verinnerlicht. Ein richtiger Mann hinterfragt, was davon auf ihn zutrifft und was nicht. Ein richtiger Mann lässt sich weder zum kleinen dummen Jungen machen noch zum alles dominierenden Supermacho, der einem Alpha-Mann wie Wladimir Putin das Wasser reichen könnte.

Ebenso wenig, wie Du Dich von der holden Weiblichkeit dominieren lassen musst, solltest Du die Frauen dominieren wollen. Du solltest sowohl Dein Männer- als auch Dein Frauenbild nicht auf Klischees aufbauen, die die Geschichte der Menschheit nach altem Muster fortschreiben. Als ein richtiger Mann traust Du Dich, Deine Männlichkeit authentisch zu leben. Du erlaubst der ebenso berechtigt existierenden Weiblichkeit einen ebenso großen Platz auf Erden. Beide Seiten benötigen kein zwanghaftes Streben, um ihre Daseinsberechtigung zu verdeutlichen. Sie können nicht ohneeinander.

 

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